Babyphone Test 2020

Babyphone Test 2020 von Stiftung Warentest


Im Januar 2020 hat Stiftung Warentest wieder Babyphones getestet: 14 klassische, 3 smarte Babyphones und 3 Babyphone-Apps. Von den 20 getesteten Geräten haben nur 5 gut abgeschnitten. Vor allem auf klassische Babyphones wäre laut Stiftung Warentest Verlass. Elektrosmog ist übrigens weder bei den klassischen noch bei den smarten Geräten ein Problem: alle getesteten Babyphones unterschreiten die festgelegten Grenzwerte des Bundes-Immissionsschutzgesetzes für die elektrische Feldstärke sogar deutlich!

Klassische Babyphones mit Ton- oder Videoübertragung

Stiftung Warentest hat 14 klassische Babyphones getestet. Klassisch bedeutet hier, dass man zwei Geräte erhält und nichts weiter benötigt, außer einer Stromquelle. Die Übertragung ist heutzutage meist digital und findet via DECT-oder FHSS-Technologie statt

Folgende Vorteile wurden für die klassischen Babyphones genannt:

  • Sehr gute Tonübertragung, so dass Eltern ihren Nachwuchs über das Babyphone klar hören können.
  • Zuverlässige und deutlich wahrnehmbare Warnung bei Verbindungsabbruch zwischen Sender und Empfänger.
  • Störungsfreie Übertragung, die durch andere Babyphones in der Nähe nicht beeinträchtigt wurde.

Als Nachteile haben sich diese Punkte herausgestellt:

 
  • Die geringe Reichweite ermöglicht Eltern sich nur einige Zimmer weiter weg zu bewegen. Innerhalb einer Wohnung reicht dies aber noch aus.
  • Bei der Videoübertragung ist die Bildqualität oft nicht besonders hoch, vor allem bei Dunkelheit.
  • Der Akku ist bei den Video-Babyphones deutlich schneller leer, als bei reinen Audiogeräten. Die Akkulaufzeit der Video-Babyphones liegt im Test zwischen 8 und 18 Stunden, während die Audiogeräte bis zu 64 Stunden schaffen.

Die 5 besten Babyphones sind klassische Geräte.

Testsieger klassische Babyphones nur mit Tonübertragung

Das beste klassische Babyphone nur mit Tonübertragung ist das Philips Avent SCD723/26. Es erhielt die Note GUT (1,9) und ist somit der Testsieger. Stiftung Warentest lobt die einfache Bedienung und die zuverlässigen Warnsignale des Geräts.

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In unserem Online Shop findet Ihr das quasi baugleiche Philips Avent SCD721/26. Der Unterschied besteht lediglich in der Farbe. Das geteste Babyphone ist gräulich weiß, bei uns erhaltet Ihr es in Pastell-Mint.

Platz 2 mit der Note GUT (2,4) konnte sich das Expert Care (AD14303) von Babymoov sichern:

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Laut Stiftung Warentest ist das Audio-Babyphone von Babymoov ebenfalls gut und hat sogar eine noch größere Reichweite als das Modell von Philips Avent.

Auf Platz 3 steht das Projektor-Babyphone (50080) von Reer mit dem test-Urteil GUT (2,4).

Testsieger klassische Babyphones mit Videoübertragung

Der Sieger unter den klassischen Babyphones mit Videoübertragung ist das Philips Avent SCD845/26. Es erhielt ebenfalls die Note GUT (2,1). Im Test überzeugte das Video-Babyphone mit der komfortabelsten Handhabung.

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Auch hier bietet der Hersteller, wie bei dem SCD723/26, drei unterschiedliche Varianten exklusiv für verschiedene Verkäufer an. Bei uns erhaltet Ihr das Philips Avent Video-Babyphone SCD841/26 in Weiß und Mint, getestet wurde es in Weiß und Blau und ist nicht online erhältlich.

Auf Platz 2 landet das Nuk Eco Control Video Display 550VD mit der Note GUT (2,5).

Platz 3 belegt das Angelcare AC310-D mit dem test-Qualitätsurteil BEFRIEDIGEND (2,8).

Smarte Babyphones

Smarte Babyphones übertragen die Videoaufnahmen aus dem Kinderzimmer über das WLan direkt aufs Smartphone oder Tablet. Dazu benötigt man eine stabile Internetverbindung. Die Datenübertragung ist im Gegensatz zur Vergangenheit gut verschlüsselt und abgesichert. 2 der 3 getesten Smart-Babyphones sind Webcams, wovon die von Beurer mit einem Empfänger geliefert wird und so auch als klassisches Video-Babyphone genutzt werden kann. Allerdings schneidet das Gerät auch in dieser Funktion nur ausreichend ab.

Der Vorteil von smarten Babyphones ist laut Stiftung Warentest:

  • Die Videos können übers Internet überall abgerufen werden, wodurch sie eine unbegrenzte Reichweite haben.

Folgende Nachteile haben sich jedoch im Test gezeigt:

  • Smarte Babyphones sind etwas kompliziert zu bedienen. Der Benutzer benötigt u.a. eine stabile Internetverbindung sowie einen aktuellen Router, sonst kann es zu Übertragungsproblemen kommen.
  • Fällt das Internet oder der Strom aus, gibt es keine Warnsignale.
  • Die benötigten Apps der Webcams sind laut Stiftung Warentest nicht intuitiv und deshalb nicht besonders leicht zu bedienen.

Die getesteten Smarten Babyphones wurden von Stiftung Warentest zweimal mit BEFRIEDIGEND und einmal mit AUSREICHEND bewertet.

Babyphone-Apps

Für die Überwachung mit einer Babyphone-App braucht man zwei Smartphones, auf denen man die gleiche Anwendung installiert. Ein Handy wird dann im Kinderzimmer aufgestellt, auf das andere Mobiltelefon wird das Video übertragen. Dadurch kann ein Smartphone gar nicht anderweitig genutzt werden und auch das zweite, das als Empfänger dient, nur eingeschränkt.

Die Vorteile von Babyphone-Apps:

  • Die Apps sind entweder kostenlos oder für nur ein paar Euro zu haben und daher sehr kostengünstig.
  • Zwei der Apps warnen deutlich bei einem Verbindungsabbruch. Die App Happy Parents kann in der Premium-Variante ausprobiert werden, wenn das WLan ausfällt.
  • Die Reichweite ist bei TappyTaps via Mobilfunk unbegrenzt. Die beiden anderen getesteten Apps übertragen innerhalb des selben WLans, d.h. die Verbindung reicht so weit wie der WLAN Emfpang.

Folgenden Nachteil haben die getesteten Babyphone-Apps:

  • Die Bildqualität lässt zu wünschen übrig. Die Videoübertragung aus dunklen Zimmern lässt gar nichts mehr erkennen, da Smartphones das dazu benötigte Infrarotlicht fehlt.

Stiftung Warentest hat die drei getesteten Babyphone-Apps einmal mit BEFRIEDIGEND und zweimal mit AUSREICHEND benotet.

Der gesamte Test kann auf test.de gekauft und heruntergeladen werden.

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