Baby Impftermin erleichtern, Tipps für den Impftermin beim Baby

8 Tipps für den Impftermin: So wird der Piks erträglicher


In einer Woche wird mein kleiner Schatz schon ein Jahr alt – einfach unglaublich!! Deshalb steht die U6 an und leider auch die nächste Impfung, der ich schon mit Sorge entgegenblicke. Wird Max nach dem Piks wieder so sehr weinen und sich kaum beruhigen lassen? An die letzten Impftermine habe ich nämlich nicht so gute Erinnerungen… Zur Vorbereitung habe ich mich deshalb ein wenig schlau gemacht, wie ich Max den Impftermin so angenehm wie möglich machen kann, damit es in Zukunft weniger Tränen gibt.

Die folgenden 8 Tipps werde ich deshalb bei unserem kommenden Impftermin ganz bestimmt umsetzen. Und auch Du kannst Deinem Baby den Impftermin erleichtern, wenn Du Dich daran hältst.

1. Ändere Deine Einstellung

Es ist nicht ganz einfach, Du solltest allerdings nicht so negativ und ängstlich zum Arzttermin erscheinen! Dein Baby merkt nämlich genau, wie Du fühlst und es ist ganz natürlich, dass es Deine Angst übernimmt. Wenn Du Dein Baby jedoch entspannt auf die Liege legst und noch ein wenig Spaß mit ihm machst, wird es den Impftermin bestimmt besser überstehen.

2. Lenk Dein Baby ab

Den Tipp mit der Ablenkung hat mir unser Kinderarzt gegeben. Kurz vor dem Piks sagt er mir jedes Mal, dass ich alles geben soll, um meinen Kleinen zum Lachen zu bringen. Während der Arzt also die Spritze ansetzt, mache ich dicke Backen, fange an zu hüpfen und mache alberne Geräusche. So merkt Max die Spritze kaum und weint danach deutlich weniger. Du könntest Dein Baby während der Impfung beispielsweise auch stillen oder das Fläschchen geben, denn beides wirkt beruhigend und ablenkend auf Dein Kleines. Falls Dein Schatz ein Lieblingsspielzeug hat, nehme auch dieses ruhig mit zum Termin.

Direkt nach der Spritze holt unser Arzt dann immer noch Seifenblasen, durch die Max noch mehr von dem Schmerz abgelenkt wird.

3. Zieh Dein Baby vor der Impfung wieder an

Die Kleinen werden vor der Impfung meist gründlich untersucht und müssen auch ausgezogen werden. Als Max seinen ersten Piks bekommen hat, war er deshalb bis auf die Windel ganz nackig. Während er panisch schrie, musste ich ihm Body, Shirt, Hose, Socken und Jacke anziehen. Du weiß bestimmt, wie lange das dauert… Der arme kleine Kerl! Beim zweiten Impftermin habe ich dem Arzt gesagt, dass ich Max nach der Untersuchung erst einmal wieder bis auf die Hose anziehen möchte. So musste ich nach der Impfung in den Oberschenkel nur noch schnell die Hose drüber ziehen und Max war ganz schnell wieder auf meinem Arm.

4. Weite Kleidung ist praktischer

Wenn Dein Kind schon größer ist und den Piks nicht mehr in den Oberschenkel sondern den Arm bekommt, kann es sogar komplett angezogen geimpft werden. Voraussetzung ist, dass Dein Kind einen Body und ein Oberteil trägt, die einen weiten Ausschnitt haben. So kann der Ausschnitt für die Impfung einfach ein Stück nach unten gezogen werden und ein Anziehen nach der Impfung ist nicht notwendig. Clever oder?

5. Nimm Dein Baby auf den Schoß

Für die Kleinen ist es am besten, wenn sie bei Dir auf dem Arm oder dem Schoß geimpft werden. Der enge Körperkontakt zu Dir schafft Sicherheit und wirkt beruhigend, so dass der Schmerz deutlich weniger wahrgenommen wird.

6. Die schmerzhafteste Spritze zuletzt

Manche Impfstoffe sind schmerzhafter als andere. Falls Dein Baby zwei Spritzen bekommt, bitte den Arzt den unangenehmeren Impfstoff, der meist stärker brennt, zuletzt zu spritzen.

7. Leichte Betäubung

Falls Du ein Kind hast, das besonders schmerzempfindlich ist, kannst Du vorab mit dem Arzt besprechen, ob es 30 bis 60 Minuten vor der Impfung ein Schmerzpflaster oder eine Schmerzsalbe mit Lidocain auf die geplante Einstichstelle bekommt. Das Pflaster bzw. die Salbe wirkt betäubend, so dass Dein Schatz den Piks weniger spürt. Eine Alternative ist die vorherige Verwendung von Eisspray, das die Einstichstelle ebenfalls leicht betäubt.

8. Körperkontakt nach der Impfung

Nach der ersten Impfung hatte Max besonders schlimm geweint und wollte gar nicht mehr runter von meinem Arm. Sobald ich ihn in den Kinderwagen legen wollte, fing er wieder wie am Spieß zu schreien an. Deshalb blieb der Kinderwagen leer und ich brachte ihn auf dem Arm zurück zum Auto. Beim zweiten Impftermin war ich dann schon schlauer und nahm meine Trage mit. Durch den engen Körperkontakt beruhigte er sich deutlich schneller und schlief bereits tief und fest, als ich beim Auto ankam.

9. Keine weiteren Termine

Nimm Dir für am Tag des Impftermins nichts weiter vor. Und mache am besten auch für die nächsten ein bis zwei Tage keine wichtigen Termine aus oder sage Verabredungen nur unter Vorbehalt zu. Das Babyschwimmen oder die Krabbelgruppe sage vorsorglich besser ab. Denn bei vielen Impfungen tritt die Impfreaktion verspätet auf und Du wirst froh sein, wenn Du Dich in Ruhe um Deinen kleinen Schatz kümmern kannst.

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