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6 Tipps: So kannst Du den Vater in die Schwangerschaft einbeziehen

Es ist erst ein paar Monate her, dass mein Mann und ich Eltern geworden sind. Jeder Tag ist immer noch spannend! Aber genauso spannend war für uns auch die Zeit vor der Geburt. Es ist wirklich unglaublich, wie sich der Körper der Frau verändert oder? Aber wie empfindet der werdende Vater diese Zeit eigentlich und wie können wir Frauen ihn besser miteinbeziehen?

Wie fühlt sich ein werdender Vater während der Schwangerschaft?

Dein Mann kann diese Veränderungen natürlich nicht so intensiv spüren wie Du. Aber auch für ihn ist es ganz sicher eine besondere Zeit. Er sieht, wie Dein Bauch von Woche zu Woche größer wird. Wie Du Deinen Bauch anschaust. Ihn liebevoll streichelst, weil Du weißt, dass darin etwas ganz Besonderes entsteht. Die Liebe Deines Mannes zu Dir wächst während der Schwangerschaft meist noch. Und er möchte alles geben, damit es Dir gut geht. Er fühlt sich als Dein Beschützer und Versorger.

Auch mein Mann hat meinen Bauch täglich zärtlich gestreichelt. Es war ein unglaublich schönes Gefühl für ihn, als er den ersten Tritt unseres kleinen Sohnes durch meine Bauchdecke gespürt hat.

Vielleicht wachsen auch ein paar Zweifel im werdenden Vater. Bin ich überhaupt reif genug, um ein Kind zu bekommen? Kann ich meine Familie mit meinem Gehalt gut versorgen? Werde ich ein guter Vater sein? Wie verändert sich die Beziehung zu meiner Frau?

Viele Fragen, die so schnell und einfach nicht beantwortet werden können.

Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft außerdem unter starken Stimmungsschwankungen. Sowas kann die Beziehung ebenfalls belasten und den Mann an den Rand der Verzweiflung bringen. Deshalb ist es umso wichtiger, den werdenden Papa so gut wie möglich und von Anfang an in die Schwangerschaft mit einzubeziehen.

Wie kannst Du den werdenden Vater miteinbeziehen?

Mit den folgenden Ideen ist es gar nicht so schwer, dass Dein Mann schon am Anfang der Schwangerschaft eine Beziehung zu Eurem Baby aufbaut:

  • Schwangerschaftsratgeber lesen
    Wir haben damit angefangen, wöchentlich die Veränderungen des Babys in einem Schwangerschaftsbuch nachzulesen. So konnte mein Mann jede Woche gut nachvollziehen, was unser Baby Neues kann oder wie groß es bereits ist. Auch für mich selbst war es immer sehr beruhigend zu wissen, was da in meinem Bauch so vor sich geht.
  • Über Ängste und Sorgen sprechen
    Außerdem haben wir sofort angefangen darüber zu sprechen, wenn uns etwas Sorgen macht oder es mir nicht so gut ging. So konnte sich mein Mann besser in mich hineinversetzen und hat vielleicht einen blöden Kommentar von mir einfach überhört.
  • Mit dem Mann zum Frauenarzt
    Für uns war es auch immer ein tolles Erlebnis zusammen zum Frauenarzt zur Vorsorgeuntersuchung zu fahren. So konnten wir gemeinsam live unseren kleinen Schatz bestaunen und dadurch schon eine intensive Verbindung zu ihm aufbauen. Besonders auch, als wir das erste Mal schon richtige Konturen seines Gesichts erkennen konnten und meinen Mund und die Nase meines Mannes wiedererkannten. Einfach unglaublich schön!
  • Zusammen einkaufen
    Spannend wird es außerdem, wenn der werdende Vater die ersten Sachen fürs Baby kaufen und aufbauen kann: Das kleine Beistellbett, damit unser Schatz direkt neben uns schlafen kann, ein hübscher Kleiderschrank für die vielen süßen Klamotten, eine große Wickelkommode und und und… So ist das Gefühl bald Eltern zu werden irgendwie schon greifbarer und realer, wenn das Kinderzimmer eingerichtet ist.
  • Einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen
    Sehr hilfreich fanden wir auch den Geburtsvorbereitungskurs, an dem wir zusammen teilgenommen haben. Durch die vielen Gespräche mit der Hebamme wurde mein Mann sicherer, wie er mir beispielsweise bei der Geburt helfen kann und auch, dass kein Mann sofort ein perfekter Vater sein muss.
  • Fotos machen
    Unser Ritual war jeden Sonntag Fotos von meinem Bauch zu machen. Und fast jedes Mal bestaunte mein Mann meinen Bauch und war der Meinung, dass er tatsächlich doch schon wieder gewachsen ist. Am Ende unserer Schwangerschaft haben wir dann alle Fotos zu einer Collage zusammengefügt und haben so eine schöne Erinnerung an die neun Monate.

All diese Tipps helfen Deinem Mann dabei, die Zeit der Schwangerschaft genauso genießen zu können wie Du und sich besser in Dich hineinzuversetzen. Ich kann Dir nur empfehlen, von Anfang an darauf zu achten, dass Ihr über alles redet. So werden mögliche Probleme sofort im Keim erstickt und es kommt erst gar nicht zu einem Streit. Mit den oben genannten Tipps haben auch wir unsere Schwangerschaft gut überstanden und es gab kaum Stress oder Ärger.

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