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Sommerbaby 2019: 7 Tipps für die ersten Wochen


Du erwartest ein Sommerbaby in diesem Jahr? Meinen herzlichen Glückwunsch! Ich drücke Dir die Daumen, dass ihr das sonnige Wetter draußen genießen könnt und eine schöne erste Zeit zusammen habt :-)

Allerdings gibt es für die heißen Tage mit einem Neugeborenen auch einiges zu beachten, deshalb findest Du hier 7 Tipps für die ersten Wochen mit Baby im Sommer.

1. Die richtige Kleidung für Sommerbabys

Im Sommer kann es so richtig heiß werden, denke nur an den Supersommer im letzten Jahr. Auch wenn Dein Sommerbaby noch so klein ist, solltest Du es nicht zu dick anziehen. Als Faustregel gilt in den ersten Monaten, dass Dein kleiner Schatz eine Schicht Kleidung mehr als Du anhaben sollte.

Aber gilt das auch bei Temperaturen über 30 Grad, wenn wir selbst am liebsten nackt herumlaufen würden? Jetzt sind zwei Lagen Kleidung auch für Dein Baby möglicherweise zu viel, und eine einzige dünne Schicht reicht aus.

Wenn Du unsicher bist, nutze am besten die Zwiebeltechnik, damit Du je nach Temperatur und Wind eine Schicht Kleidung an- oder ausziehen kannst. Wenn es sehr warm ist, reicht meist ein ärmelloser Body und darüber ein leichtes T-Shirt und eine dünne Hose, eventuell noch Socken und ein dünnes Mützchen. Einen Sonnenhut braucht Dein Baby erst, wenn es schon im Buggy sitzt.

Die Kleidung sollte aus Naturmaterialien, also Baumwolle oder Leinen, bestehen, da Babys in synthetischer Kleidung sehr viel schneller zu schwitzen anfangen.

2. Nie mit dem Baby in die Sonne

Du solltest Dein Baby in den ersten Monaten auf keinen Fall der prallen Sonne aussetzen, da seine empfindliche Haut UV-Strahlen nur schlecht verträgt! Halte Dich deshalb möglichst immer im Schatten auf und ziehe ihm ggf. UV-Schutzkleidung an.

Das Eincremen mit Sonnencreme ist im ersten Jahr übrigens nicht sinnvoll, da die enthaltenen Stoffe in die empfindliche Babyhaut eindringen und zu Irritationen führen können.

Alles, was Du am Strand mit Baby oder Kleinkind beachten musst, erklärt Dir Hanna in Ihrem Beitrag “Sonne, Salzwasser, Sand: So schützt Du Dein Baby richtig” ganz genau.

3. Kein Hitzestau im Kinderwagen

Spazieren gehen im Sonnenschein macht richtig Spaß – allerdings kann es für Dein Sommerbaby ziemlich heiß werden, wenn die ganze Zeit die Sonne auf den Wagen prallt. Achte deshalb bei der Auswahl des Kinderwagens darauf, dass dieser genügend Belüftungsschlitze hat, damit ausreichend Frischluft in den Wagen strömen kann.

Bei vielen Kinderwagen kann beispielsweise das Verdeck in Höhe der Liegefläche und auch der Boden der Liegefläche geöffnet werden. Entferne auch die Abdeckung der Babywanne.

4. Schaffe die optimale Schlafzimmertemperatur

Besonders in Dachgeschosswohnungen ist es im Sommer nicht so einfach, eine optimale Temperatur im Schlafzimmer zu gewährleisten. Diese sollte im besten Fall bei 16 bis 18 Grad liegen (was im Sommer allerdings oft kaum möglich ist).

Verdunkle schon morgens die Fenster, damit so wenig Sonne wie möglich ins Schlafzimmer fällt und lüfte vor dem Schlafengehen noch einmal richtig durch.

Dabei sollte Dein Baby nicht im Raum sein, da es sich durch Zugluft schnell erkälten kann. Du kannst auch feuchte Handtücher im Schlafzimmer aufhängen, die durch das verdunstete Wasser für Abkühlung sorgen.

5. Passe Deinen Stillrhythmus an Dein Sommerbaby an

Wenn es sehr heiß ist, benötigt Dein Baby mehr Flüssigkeit als üblicherweise. Da es noch kein Wasser trinken sollte, bedeutet dies, dass Du es öfter stillen musst. Es wird Dir schon deutlich zeigen, wenn es Durst hat, indem es unruhig wird, den Kopf suchend hin und her bewegt oder schmatzende Geräusche von sich gibt.

Du musst Dir also keine Sorgen machen, dass Dein Baby plötzlich mehr Hunger hat oder Deine Milch vielleicht nicht ausreicht, denn Dein Baby hat einfach Durst. Achte darauf, dass Du auch selbst genügend trinkst – das ist das Wichtigste!

Anders sieht es aus, wenn Dein Baby Flaschenmilch bekommt. Da diese Milch sehr viel reichhaltiger ist, kannst Du Deinem Baby ruhig zwischendurch immer wieder ein wenig abgekochtes Wasser anbieten.

Was und ab wann Babys zusätzlich zur Muttermilch trinken sollten, weiß Hebamme Monika.

6. Schütze Dein Sommerbaby vor Hitze

Neugeborene können ihre Temperatur noch nicht selbst regulieren, sie können deshalb schnell überhitzen oder frieren. In den ersten zwei Wochen solltest Du an sehr heißen Tagen lieber im Haus bleiben und nur morgens und abends hinausgehen.

Achte außerdem darauf, dass Du Deinem Schatz etwas überziehst, wenn Du klimatisierte Geschäfte oder Cafés betrittst, da es dort deutlich kälter als draußen ist und sich Dein Baby schnell verkühlen kann.

7. Der richtige Sonnenschutz für Neugeborene

Auch wenn sich Dein Baby im Schatten aufhält oder es bewölkt ist, treffen dennoch bis zu 60 % der schädlichen UV-Strahlung auf Deinen Schatz. Achte deshalb auch in diesen Situationen auf ausreichend Sonnenschutz – sowohl in der Kleidung als auch im Sonnenschirm oder -verdeck des Kinderwagens. Am besten schützt Kinderbekleidung nach dem UV-801 Standard.

Auch Schattenspender wie Sonnenschirm oder Sonnenverdecke enthalten mittlerweile oft einen UV-Schutz, der mit USF oder UPF angegeben wird. Du solltest darauf achten, dass der Wert bei mindestens 40 liegt, da so nur noch 1/40 (2,5 %) der schädlichen UV-Strahlung durchgelassen wird.

Wenn Du diese 7 Tipps beherzigt, wirst Du sicherlich viel Freude mit Deinem kleinen Schatz im Freien haben und das hoffentlich schöne Wetter genießen können!

Hast Du noch weitere Tipps rund ums Sommerbaby? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar!

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