Osteopathie in der Schwangerschaft

Osteopathische Behandlung in der Schwangerschaft


In den letzten Jahren hört man immer mehr von Osteopathie und gerade in der Schwangerschaft soll es bei vielen Beschwerden wahre Wunder wirken.

Was ist Osteopathie?

Die vier Grundprinzipien der Osteopathie sind:

  • Der Körper ist eine Einheit: Zum einen muss der Körper als ganzes System wahrgenommen werden und zum anderen muss man auch den Geist und die Seele eines Menschen betrachten.
  • Die Wechselwirkung von Struktur und Funktion: Wenn wir ein Blockierung im Körper haben, dann nehmen wir oft eine Schonhaltung ein und dadurch kommt es zu einer schlechteren Durchblutung und zu einer schlechteren Stoffwechsellage. Und somit kann der Körper sich selbst nicht mehr regenerieren.
  • Selbstheilungskräfte: Osteopathen sind keine Heiler sondern stoßen die Selbstheilungskräfte an
  • “Alles muss fließen”: Um eine gute Heilung zu gewährleisten, müssen alle Flüssigkeiten in Bewegung sein.

Was kann Osteopathie in der Schwangerschaft bringen?

Es gibt viele Muskeln und Bänder, die Einfluss auf die Lage des Kindes in der Schwangerschaft nehmen, z.B. die Gebärmutter, die tiefe Bauchmuskulatur, und viele tiefer liegende Muskeln, die von der Wirbelsäule zum Becken verlaufen. Durch Spannungen im Körper kann es sein, dass sich Euer Kind nicht richtig ins Becken einstellen kann (z.B. Beckenendlage oder das Kind kann nicht richtig ins Becken reinrutschen). Hier kann durch sanftes Lösen der Spannungen durch einen Osteopathen im Becken mehr Platz entstehen und euer Kind schafft es vielleicht leichter ins Becken zu kommen.

Auch Rückenbeschwerden oder Symphysenschmerzen können sehr gut mit osteopathischen Handgriffen gelöst werden. Auch nach der Geburt kann ein Osteopath wieder einige Spannungen, die durch die Schwangerschaft oder die Geburt entstanden sind, lösen.

Vielleicht gibt es auch in Eurer Nähe einen Möglichkeit zu eine osteopathischen Behandlung. Bitte achtet bei der Auswahl darauf, dass Euer Osteopath in einem anerkannten Verband anerkannt ist. Einige Krankenkassen übernehmen mittlerweile anteilmäßig die Behandlungskosten.

 

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