Schwangerschaftsübelkeit

Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft


Die ersten zwölf Wochen sind eine Umstellungszeit für Euch und Euren Körper. Ein kleines Wesen hat sich in Eurer Gebärmutterhöhle eingenistet, wächst und gedeiht dort. Euer Hormonhaushalt verändert sich und ist hauptsächlich verantwortlich für die Übelkeit und das Erbrechen. Euer Körper hat viel zu tun. Der Kreislauf Eures Babys ist jetzt mitzuversorgen, es braucht Nahrung, Sauerstoff und Energie von Euch. Das kostet Kraft, wird aber mit der Zeit besser werden.

Seid ganz entspannt, nach diesen Anfangswochen der Schwangerschaft kommt die Phase des Wohlfühlens.

Was hilft gegen Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft?

Da gibt es zum Glück einiges!

  1. Bevor man früh aufsteht, sollte man ein Stück trockenes Brot oder Zwieback noch im Bett gut kauend essen, am besten mit Frischluftzufuhr. Gut geht auch ein Trinkjoghurt, ein Glas mit Milch, einen Apfel kleingeschnitten oder eine Zitronenscheibe zum Lutschen. Hört auf Euren Körper, er wird Euch signalisieren, was Euch gut tut. Trinkt dazu in kleinen Schlucken Wasser oder Tee.
  2. Zudem helfen viele kleine leichte Mahlzeiten, statt drei große. Also immer etwas zu essen dabei haben, wie zum Beispiel eine Banane.
  3. Gönnt Euch, ganz wichtig, genügend Auszeiten! Natürlich ist das beruflich oder wenn schon Kinder in der Familie sind, nicht so einfach umzusetzen. Ihr seid wichtig. Wenn es Euch, als Mama, gut geht, habt Ihr auch wieder Kraft für den Beruf oder die Kinder. Plant bewusst Ruhepausen ein und gebt Eurem Körper die Zeit, welche er benötigt um mit diesen neuen Herausforderungen umzugehen.
  4. Heißes Ingwerwasser (2cm Ingwer, geschält und in Scheiben geschnitten mit einem Liter kochendem Wasser übergießen.) verteilt über den Tag trinken.
  5. Der Geruch von Aromaölen, wie zum Beispiel Zitrone, Apfelsine, Bergamotte, Neroli, Pfefferminze, Pampelmuse oder Melisse , beruhigen den Magen.
  6. Genauso Tees. Lasst auch hier Euren Geruchssinn entscheiden. Er wird Euch klar signalisieren, was hilft.
  7. Verlasst Euch auf Eure Nase und Euren Geschmackssinn, vertraut Eurem Körper.
  8. Es gibt noch viele spezielle Hilfsmittel, wie Homöopathie, Akupunktur, Fußreflexzonenmassage, klinische Hypnose, Nahrungsergänzungsmittel, Bachblüten, Kräuter. Nehmt für eine individuelle Beratung frühzeitig Kontakt zu einer Hebamme Eures Vertrauens auf.

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