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Fettnäpfchen-Guide für werdende Väter – 8 Sätze, die Du Deiner Partnerin NICHT sagen solltest


Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen Mann in Fettnäpfchen tappen kann. Im Job zum Beispiel, bei der Partnerinnensuche und insbesondere als werdender Vater. In diesem etwas anderen Beitrag erzähle ich Dir von den acht „schlimmsten“ Dingen, die Du tunlichst während der Schwangerschaftszeit – eigentlich auch davor und danach – nicht sagen oder fragen solltest. Lies und schweige, angehender Papa!

Hast Du zugenommen?

Diese Frage öffnet schnurstracks die geistige Folterkammer Deiner Partnerin und bringt sie auf die Palme. Wie anders sollte sie auch reagieren? Abgesehen davon, dass der weibliche Körper natürlich zunimmt – Hallo?, es entsteht gerade ein neuer Mensch in ihm! –, entzieht er sich beharrlich der Kontrolle der werdenden Mutter. Manche Schwangere nehmen zu, manche nehmen ab, egal, wie viel sie essen oder eben auch nicht. Steht es Dir zu, dich hier einzumischen und die vollkommen überflüssige Frage nach einer möglichen Gewichtszunahme zu stellen? Wohl kaum!

Wir hatten schon lange keinen Sex mehr

Wieso sollte das die Schuld Deiner Partnerin sein? Vielleicht bist Du in ihrer Gunst ja gehörig gesunken, weil Du bereits Frage 1 gestellt hast? Dann, mein Lieber, hast du es wohl auch nicht anders verdient und die Freuden der körperlichen Annäherung bleiben Dir verwehrt. Abgesehen davon kommt es nicht selten vor, dass Schwangere auf Geschlechtsverkehr eine Zeit lang keine Lust haben (von Wöchnerinnen ganz zu schweigen). Vielleicht nimmt ihre Lust auf Sex aber auch von einem auf den anderen Tag zu – dann wird sie es Dir sagen. Die Betonung liegt dabei auf „sie“.

Deine Hormone spielen doch verrückt

Jap, genau das tun sie. Und zwar derart verrückt, dass dies manchen angehenden Müttern richtig schwer zu schaffen macht. Sie leiden an Stimmungsschwankungen, die einfach unkontrollierbar sind. Zukunftsängste und psychische Verstimmungen sind total normal. Du streust also mit dieser Aussage Salz auf die Wunde. Deswegen lieber ein Angebot zur Hilfestellung machen. Übernimm‘ den Haushalt, geh‘ einkaufen, lass ihr ein lauwarmes Bad ein, ertrag‘ es einfach, sie kann wirklich nichts dafür!

Ich freue mich schon auf das Glas Rotwein im Restaurant

Es sollte Dir längst bekannt sein, dass jeder Tropfen Alkohol für Dein ungeborenes Kind extrem schädlich sein kann. Wenn Deine Partnerin auch gern Wein trinkt bei einem leckeren Essen im Restaurant, dann ist es schon ziemlich unfair, wenn Du Dich genüsslich zurücklehnst und Deinen Wein schlürfst. Denn Deine Partnerin wird ganz bestimmt auf den Wein verzichten und Du solltest Dir einen Ruck geben und es ihr gleichtun. Übrigens: Schon der Gang ins Restaurant ist während der Schwangerschaft nicht einfach. Schwangerschaftsübelkeit kann Deinen Restaurantplänen einen Strich durch die Rechnung machen. Es gibt das Phänomen, dass manche Frauen nur noch ganz bestimmte Lebensmittel mögen und allein bei dem Gedanken an andere Gerichte einen gehörigen Brechreiz entwickeln.

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Lass uns doch mal wieder zusammen Sport machen

Natürlich gibt es Schwangere, die bis zum 9. Monat Sport machen. Doch selbst wenn Deine schwangere Partnerin dazu in der Lage ist, hat sie vielleicht einfach keine Lust dazu. Es ist schon schwierig genug, die reellen gesundheitlichen „Gefahren“ wie Schwangerschaftsdiabetes, Zahnfleischbluten oder stark geschwollene Beine zu umschiffen. Mache ihr am besten nicht auch noch hinsichtlich Sport ein schlechtes Gewissen, es ist wirklich nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

Am Wochenende können wir mal wieder so richtig ausschlafen

Hast du mal einen Blick auf den Bauch Deiner schwangeren Partnerin geworfen? Auch mit einem nur geringen Umfang fällt es vielen Schwangeren schwer, entspannt und lange zu schlafen. Das liegt nicht nur an der Größe des Schwangerschaftsbauchs – grundsätzlich können Schwangere Schlafprobleme haben, etwa dadurch, dass das Baby auf die Blase drückt und häufige Toilettengänge nötig sind. Auch Ansagen wie „Schlaf doch jetzt vor, bevor das Baby uns den Schlaf raubt!“ sind daher keineswegs zielführend.

Jetzt tu doch nicht so, als wärst du krank

Es ist offensichtlich, dass Schwangerschaft keine Krankheit ist – falls Dir das noch nicht klar sein sollte. Manchmal fühlt es sich für Deine Partnerin allerdings so an, als wäre sie krank. Und dann hat sie auch alles Recht dazu, sich zu beklagen und zu beschweren. Auch in alltäglichen Situationen kann es Deiner Partnerin schlecht gehen – ja, einfach so, und sie kann nichts dafür. Also überlege Dir besser einen Spruch, um sie aufzubauen.

Bei meiner Schwester hat alles super geklappt

Wen interessiert das schon? Schön für alle Mütter, an denen die Schwangerschaft und Geburt wie eine leichte Sommerbrise einfach so vorbeigezogen sind. Doch es hilft gar nichts, das Deiner Partnerin auch noch auf die Nase zu binden. Der eindringliche Bericht über ein fremdes Schicksal, sei es positiv oder sei es negativ, hilft hier erfahrungsgemäß nur dabei, Deine Partnerin zu verärgern.


Wie ist es bei Dir? Bist Du als werdender Vater schonmal so richtig ins Fettnäpfchen getreten? Schreibe es uns gern in die Kommentare und ergänze unseren Fettnäpfchen-Guide für werdende Väter.

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