Babyartikel.de Magazin

Kinderwagen kaufen – Das musst Du unbedingt beachten

Du bist schwanger und machst Dir so langsam Gedanken darüber, dass Du bald einen Kinderwagen kaufen musst? Vielleicht weißt aber gar nicht, worauf Du bei der riesigen Auswahl eigentlich achten sollst? Ich möchte Dir gerne helfen, den richtigen Kinderwagen zu finden und erkläre Dir, was mir bei meinem Kinderwagen wichtig war und warum ich mir genau diesen ausgesucht habe.

Welche Art von Kinderwagen kaufen?

Du möchtest einen Kinderwagen kaufen, der Dir mit einem Gestell verschiedene Kombinationsmöglichkeiten gibt? Dann solltest Du, wie der Name schon sagt, zu einem Kombikinderwagen greifen. Diese Modelle werden am meisten gekauft und sind deshalb praktisch, weil sie von Geburt an bis ins Kindergartenalter genutzt werden können. Sie bestehen aus, je nach Modell, einer stabilen Wanne oder Tragetasche und einer Sitzeinheit. Wenn Dein Baby selbstständig sitzen kann und dann natürlich mehr sehen möchte, setzt Du einfach die Sitzeinheit auf das Gestell und schon hast Du einen Sportwagen.

Du kannst auch zu deinem Kombikinderwagen eine Erweiterung kaufen, da ist dann eine Babyschale dabei. Du kannst die Babyschale, direkt auf das Gestell klemmen.

Bist Du eine Liebhaberin vom “Retro-Style” und magst es gerne altmodisch? Dann solltest Du Dir sogenannte Erstlingswagen anschauen. Diese fallen hauptsächlich durch ihre großen Reifen auf und werden meistens als Kombikinderwagen, also mit Sitzeinheit, verkauft.

Welche Bereifung?

Reifen sind ein sehr wichtiger Punkt beim Kinderwagen kaufen. Du solltest darauf achten, dass Du einen Kinderwagen mit Reifen kaufst, die zu Deinem Alltag passen. Lebst Du auf dem Land und gehst gerne über Stock und Stein? Dann brauchst Du einen Kinderwagen, der große Reifen hat, die mit Luft bzw. Luftkammern gefüllt sind, denn diese federn zusätzlich. Große Reifen haben aber den Nachteil, dass der Kinderwagen nicht so leicht zu wenden ist.

Bist Du ein Stadtmensch und viel auf Asphalt unterwegs? Dann sind Hartgummiräder richtig für Dich. Achte beim Kinderwagen kaufen darauf, dass der er schwenkbare Vorderräder hat, denn mit ihnen kannst Du Dich in der Stadt viel leichter bewegen.

Du kannst im Kaufhaus einfach um die Ecke fahren, in der Fußgängerzone leichter ausweichen und tust Dir in öffentlichen Verkehrsmitteln leichter. Wenn Du aber viel auf gepflasterten Wegen unterwegs bist, solltest du die Luftbereifung wählen, da diese besser federn.

Lese-Tipp: Welche Räder braucht mein Kinderwagen?

Blickrichtung und Schieber

Hast Du den Schieber auf Höhe Deines Bauchnabels, dann ist das die perfekte Höhe. Ist Dein Partner größer als Du, dann wäre es sinnvoll, nach einem verstellbaren Schieber zu schauen, den ihr nach Bedarf bzw. nach Benutzer verstellen könnt. Es gibt auch Kinderwagen mit einem Schwenkschieber. Diesen könnt ihr so schwenken, dass das Kind entweder vorwärts oder rückwärts fährt.

Das ist ganz praktisch für Sportwägen bzw. Buggys, denn es gibt Kinder, die ab einem bestimmten Alter einfach etwas anderes als Mama sehen möchten. Wenn Du Dein Kind aber trotzdem im Blick haben möchtest, kannst Du den Schieber einfach wieder in die entsprechende Richtung schwenken. Oft wirst Du die Richtung aber wegen dem Schutz vor Sonne, Regen und Wind ändern.

Mittlerweile werden aber nicht mehr so viele Schwenkschieber angeboten, die Hersteller setzen auf drehbare Sitzeinheiten. Da ist der Nachteil, dass Du die Sitzrichtung nur dann ändern kannst, wenn Dein Kind gerade nicht im Wagen sitzt.

Ab wann brauchst Du einen Buggy?

Bist Du eine Stadtmama, wirst Du Dir sehr bald einen Buggy anschaffen, denn dieser ist einfach kleiner, praktischer und wendiger. Gehörst Du zu den Mamas, die ein kleineres Auto fahren und wenig Platz im Kofferraum haben? Dann wirst auch Du bald einen Buggy brauchen, denn diese lassen sich meistens sehr platzsparend verstauen.

Oder fährst du öfter in den Urlaub? Dann ist auch in diesem Fall ein Buggy sinnvoll. Natürlich weil sie klein und handlich sind und man sie leichter transportieren kann. Einige Hersteller bieten Taschen für Buggys an, damit diese auch im Zug oder Flugzeug nicht kaputt gehen.

Das Design

Nicht jeder Kinderwagen, der hübsch aussieht, ist auch gut. Wir Mamas lassen uns gerne von schönen Details ablenken, diese sollten aber nicht das Hauptkriterium sein. Geschmäcker sind verschieden und es ist Dir überlassen, ob Du eine Farbe nimmst, die das Geschlecht Deines Kindes verrät. Oder ob Du lieber etwas Neutrales nimmst, weil Du weitere Kinder möchtest und der Wagen somit nochmal zum Einsatz kommen soll. Er soll Dir gefallen und Du sollst dich damit wohlfühlen, aber achte auch auf die oben genannten Punkte.

Mein Kinderwagen

Ich habe mich damals für einen Kombikinderwagen mit Erweiterung entschieden, da ich so auch die Babyschale mit dabei hatte. Die stabile Wanne wurde bei langen Spaziergängen genutzt und der Sportsitz, als mein Sohn sieben Monate alt war. Da ich groß bin, war der Schieber verstellbar und somit konnte sich auch die Oma, die etwas kleiner ist, diesen anpassen. Da ich viel in einer Stadt unterwegs bin, die gepflastert ist, hatte der Kinderwagen eine Luftbereifung und vorne Schwenkräder. Ich habe mich zeitgleich mit dem Umbau auf den Sportsitz für einen Buggy entschieden, da ich viel mit dem Auto und auch in der Stadt unterwegs bin und das “kleine Praktische” einfach richtig für mich ist. Wichtig war mir auch, dass der Buggy in Liegeposition verstellbar ist und ich die Sitzrichtung ändern kann. Das war für die erste Zeit mit dem Buggy sehr hilfreich. Was die Farben angeht, war ich sehr anspruchslos. Der Kinderwagen war schwarz, da ich zum Kaufzeitpunkt das Geschlecht noch nicht wusste und der Buggy ist hellgrau, weil diese Farbe für mich einfach etwas Neutrales hat.

Passende Produkte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

© 2017 Babyartikel.de MagazinImpressum

Nach oben ↑