Kindersitz-Test 2017

Kindersitz-Test 2017 (ADAC & Stiftung Warentest)


Der ADAC und die Stiftung Warentest haben den Kindersitz-Test 2017 durchgeführt. Getestet wurden im Mai 2017 insgesamt 37 Kindersitze aus den aktuellen Kollektionen der bekanntesten Hersteller. Zwar bekamen mehr als die Hälfte aller getesteten Modelle im Kindersitz-Test 2017 ein “gut”, aber vier Modelle sind vollständig durchgefallen. Genau wie im letzten Kindersitz-Test aus dem Jahr 2016 wurden auch in diesem Jahr wieder bekannte Marken wie Recaro, Kiddy, Joie, Britax Römer, Joolz, Cybex, Nuna und Maxi-Cosi getestet. Untersucht wurden die Kindersitze nach den Kriterien “Schadstoffgehalt”, “Sicherheit”, “Bedienung” und “Ergonomie”.

Kindersitz-Test 2017: Reboarder, Babyschalen und Kindersitze

Dem Kindersitz-Test 2017 mussten sich in diesem Jahr 37 Modelle unterziehen, ungewöhnlich viele, wenn man den Test mit den Vorjahren vergleicht. Der ADAC, die Stiftung Warentest und die ÖAMTC (österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub) prüften die Sicherheit bei Unfällen (frontal und seitlich), die Ergonomie, die Bedienung und den Schafstoffgehalt der Modelle. Von den 37 untersuchten Modellen im Kindersitz-Test 2017 haben 22 mit “gut”, neun mit “befriedigend” und vier mit “mangelhaft” abgeschnitten.

Zu den 22 mit der Note “gut” gehören:

 

Testergebnis “mangelhaft”

Leider sind vier Modell im Kindersitz-Test 2017 mit “mangelhaft” durchgefallen. Dazu gehören der iZi Go von Joolz. Dieser Kindersitz wurde mit und ohne Isofix-Station getestet. Durchgefallen ist er wegen dem Flammschutzmittel TCPP. Hiervon wurde eine erhöhte Menge gefunden. Diese Flammschutzmittel sind nicht nur ökologisch sehr bedenklich, sondern gelten auch noch als gesundheitsgefährdend.

Beim Test “Frontalaufprall” fielen die Kindersitze „LCP Kids Saturn iFix“ und der „Casualplay Multipolaris Fix“ druch. Beim “LCP Kids Saturn Fix” bemängelten die Tester, dass der Beckengurt viel zu tief ins Becken ein schnitt, was zu schweren inneren Verletzungen mit Todesfolge führen kann. Als der “Casualplay Multipolaris Fix“ getestet wurde, drehte sich der Test-Dummy beim Frontalzusammenstoß aus der Führung des Sitzes.

Empfehlung der Tester

Ein Sitz mit dem Testurteil “sehr gut” war im Kindersitz-Test 2017 nicht dabei. Das Modell “Evoluna i-Size” von Kiddy wurde im Vorjahr als Testsieger ausgezeichnet. Dieses Modell empfehlen die Tester auch heute noch. Zwar ist sie mit 480 Euro nicht gerade günstig, dafür wird sie aber von den Testern als einziges Modell empfohlen.

In unserem Shop ist die Babyschale von Kiddy in 8 verschiedenen Farben erhältlich, darunter:

So wurde der Kindersitz-Test 2017 durchgeführt

Getestet wurde gemeinsam mit ADAC und der Stiftung Warentest in einem internationalem Gemeinschaftstest. Insgesamt wurden 37 Modelle getestet, die – je nach Modell – von der Geburt bis zu 36 Kilo und 105 Zentimetern Körpergröße geeignet. Die Tester kauften die Kindersitze und Babyschalen für den Kindersitz-Test 2017 im Dezember 2016 im stationären Handel. Die Preise wurden bei den jeweiligen Herstellern im April 2017 erfragt.

Wie schon im letzten Jahr erfolgten auch 2017 alle Untersuchungen und die Ergebnisdarstellung analog zum Kindersitz-Test aus dem Jahr 2015. Weitere Informationen findest Du hier.

Kindersitz-Test 2017
@ ADAC

Den ausführlichen Kindersitz-Test 2017 mit allen Testergebnissen findest Du beim ADAC.

4 Kommentare zu “Kindersitz-Test 2017 (ADAC & Stiftung Warentest)

  1. Hallo,

    ich bin auf euren interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber deine Erläuterungen zum Kindersitztest 2017, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Genau danach hatte ich gesucht.

    Liebe Grüße
    Timo

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