Tipps für Geburt: Badewanne

Tipps und Tricks für die Geburt


Hurra, die ersten Wehen sind spürbar und die Aufregung ist groß, wie die Geburt wohl laufen wird. Sobald man im Kreißsaal ist, wird die Hebamme regelmäßig nach dem Muttermund schauen und verkünden, wie weit er sich schon geöffnet hat. Aber was heißt das, wenn die Hebamme sagt, der Muttermund sei weich oder fest? Oder dass die Wehen noch zu unregelmäßig sind?

Im Prinzip gilt für die Geburt: weich, regelmäßig, sich verstärkend. Der Muttermund sollte also weich sein, damit er besser aufgeht, die Wehen sollten regelmäßig sein, damit sie das Baby gut ins Becken schieben kann und die Wehen sollten zunehmend stärker werden, damit das Baby dann auch irgenwann mal geboren wird. Aber was, wenn das nicht so ist? Hier einige Tipps und Tricks:

Um den Muttermund zu entspannen:

1) Badewanne

2) Wärmflasche

3) Homöopathische Kügelchen, Akupunktur

4) Entspannung durch Musik, Kirschkernkissen, 4-Füssler-Stand

Um die Wehen zu verstärken:

1) Häufig zur Toilette gehen

2) Warm angezogen herumlaufen

3) Schwerkraft nutzen – aufrecht stehen oder sitzen

4) Einlauf, dadurch kommt der Darm in Gang und die Gebärmutter meist auch

5) Schmusen: Entspannung schüttet Endorphine aus und Oxytocin (das Wehenhormon) wird verstärkt ausgeschüttet

6) Badewanne, Wärmflasche (die Durchblutung hilft, mehr Wehen zu produzieren- wenn Sie allerdings schon sehr häufige und schmerzhafte Wehen haben, beruhigt die Wanne die Gebärmutter auch gerne mal)

7) Stimulation der Brustwarzen: hier wird ebenfalls das Wehenhormon Oxytocin vermehrt ausgeschüttet

8) Angst nehmen, Gespräch

9) Homöopathie, Akupunktur

Um die Wehen zu vermindern:

1) 4-Füßler-Stand

2) Badewanne (im Fall von zu häufigen Wehen hilft das Baden, zu entspannen. Die vermehrte Durchblutung koodiniert die Wehen besser und diese lassen dann etwas nach)

3) Wärme an den Rücken

4) Homöopathie, Akupunktur

Damit das Köpfchen ins Becken rutscht:

1) Aufstehen

2) Häufig zur Toilette gehen

3) Beckenkreisen, obere Beckenschaufeln zusammendrücken

4) „Äpfel schütteln“ (= das Becken während der Wehe kräftig schütteln)

5) Pferdeatem, also laut plusternd ausatmen

6) Gebärhocker oder lange auf der Toilette sitzen

7) Schaukellagerung (rechte Seitenlage/linke Seitenlage alle 5 Min. Wechseln)

 

Regards from New York,

Stephanie

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