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Schwanger (fast) ohne Babykugel? Ich habe es erlebt!


Wenn man ans Thema Schwangerschaft denkt, hat man unweigerlich einen großen Babybauch vor Augen. Wassereinlagerungen, dicke Beine, Schwerfälligkeit. Ich hatte Glück: Ich hatte kaum Schwangerschaftsbeschwerden und einen Mini-Bauch, der bis zum 7. Monat nahezu unsichtbar blieb. Trotzdem hätte ich mir an vielen Tagen eine große Babykugel gewünscht! Warum, erzähle ich Dir hier.

Man soll ruhig sehen, dass ich schwanger bin!

Wenn ich an meine Schwangerschaft zurückdenke, denke ich nicht an eine große Last oder Schlaflosigkeit. Ich denke daran, dass sie beinahe ohne Beschwerden ablief. Dass ich mich kaum einschränken musste. Keine Umstandsmode tragen musste und schlafen konnte wie ein Stein. Bis zur Geburt! Aber ich hätte es auch schön gefunden, hätte man mir mehr angemerkt, dass ich ein Kind in mir trage.

Die ersten drei Monate meiner Schwangerschaft habe ich erst mal dicht gehalten. Schließlich will man diese noch recht gefährliche Zeit erst einmal unbeschadet überstehen. Also habe ich meine Übelkeit am Morgen auf der Arbeit gut überspielt und auch das Ablehnen des Gläschen Sekts beim Abend mit Freunden fiel nicht weiter auf. Als ich aber dann endlich mit offenen Karten spielen konnte, wurde ich auch nicht in Watte gepackt. Man sah mir die Schwangerschaft nämlich gar nicht an.

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Ein bisschen mehr Rücksicht, bitte

Wie man oben sehen kann (die Fotos sind Ende des 8. Monats entstanden — wie man sieht, versuche ich, meinen Bauch in Szene zu setzen), blieb mein Bauch bis zum Ende überschaubar. Und nicht falsch verstehen: Ich freue mich, dass ich so eine entspannte Schwangerschaft hatte! Körperlich war ich so fit, dass ich Vieles noch allein konnte: Haushalt, Job und alles Andere gingen mir super von der Hand. Für die Menschen um mich herum also kein Grund, mir mal einen Tee zu bringen, mich zu verwöhnen.

Auch in der Bahn machte man mir natürlich keinen Platz, wenn ich wegen Überfüllung stehen musste. Ich sah nämlich nur aus, als hätte ich einfach nur ein paar Burger zu viel in mich hineingestopft. Wie gerne hätte ich da mal gesagt: “Hallo, ich bin schwanger, darf ich mich mal setzen? Ich hab’s mit dem Kreislauf!” Ob das jemand geglaubt hätte?

Umstandsmode shoppen fiel aus

Auch modetechnisch hatte die Schwangerschaft keine großen Veränderungen zur Folge: Ich konnte tatsächlich alles aus meinem Kleiderschrank anziehen. Gut, die Kleider wurden etwas kürzer. Aber Umstandsmode brauchte ich mir nicht zu kaufen. Schließlich hatte sich erst ab Monat sieben ein sichtbarer Bauch abgezeichnet. Das hätte sich wohl kaum gelohnt. Dabei hätte ich meine Schwangerschaft doch zu gern zum Anlass genommen, um mir das ein oder andere Teil zu gönnen und später darauf zurückschauen zu können: So kugelig war ich mal! Tja, das blieb aus.

Kleiner Bauch als Anlass zur Angstmache

Und während ich überall als Schwangere unterging, fiel ich dafür beim Frauenarzt umso mehr auf: “Ihr Bauch ist aber wirklich auffällig klein. Vielleicht sollten Sie sich wirklich mal im Krankenhaus durchchecken lassen”, riet mir meine Frauenärztin kurz vor Weihnachten. Genau: kurz vor Weihnachten! Und das, obwohl die Größe meines Bauchbewohners eigentlich völlig in Ordnung war. Mit Angst und größter Sorge durfte ich dann also die Feiertage “genießen”, um mir dann kurz danach beim Arzt sagen zu lassen, dass doch alles völlig in Ordnung sei. Versorgung, Größe meines Sohnes und alles Andere auch. Na toll!

Das Fazit?

Was ich daraus gelernt habe: Jede Schwangerschaft ist wirklich völlig anders! Großer Bauch, kleiner Bauch, Beschwerden oder nicht: Jeder Körper verändert sich anders, jede Schwangerschaft hat gute und nicht so gute Seiten. Aber Hauptsache ist sowieso, dass es unseren Kleinen gut geht. Alles Andere wird da doch zur Nebensache!

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