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8 Dinge, auf die Du im Wochenbett nicht verzichten kannst


Das Wochenbett ist eine spannende, zauberhafte und außergewöhnliche Zeit für Dich. Dein kleiner Schatz wird Dein Leben ganz schön auf den Kopf stellen und nichts wird mehr sein, wie es vorher war. Damit das Wochenbett genauso traumhaft wird, wie Du es Dir vorstellst, gibt es hier meine besten Tipps und Tricks für die Zeit nach der Geburt.

Vorbereitungen und Tipps für das Wochenbett

1. Halte Nervennahrung bereit

Für mich der allerwichtige Tipp überhaupt: Bereite Dich gut vor und hab ganz viel Nervennahrung im Haus. Die Anfangszeit mit Deinem Kind kann ziemlich aufwühlend und anstrengend sein und insbesondere das Stillen kann sehr zehren. Damit Du zu Kräften kommst und stressige Tage und Nächte trotz unregelmäßiger Mahlzeiten gut überstehst, hilft es Dir, hier und da ein bisschen zu naschen. Ob das nun Stillkugeln oder wie bei mir kleine Schokobons sind bleibt allein Dir überlassen.

2. Vorkochen: Essen, richtiges ordentliches Essen

Nicht jedes Neugeborene schläft 20 Stunden am Tag – und wenn doch, wirst Du trotzdem den Großteil der ersten Wochen damit befasst sein, Dein Baby zu versorgen. Wer hat da noch Zeit und Lust, frisch zu kochen? Die wenigsten. Fastfood und die Pizza vom Italiener nebenan sind nett, aber irgendwann langweilig und vor allen Dingen teuer. Außerdem ist eine nährstoffreiche Ernährung in der Stillzeit genauso wichtig wie in der Schwangerschaft. Viele Mamas kochen deshalb schon vor der Geburt einzelne Gerichte oder Komponenten wie Soßen vor, um im Wochenbett gut versorgt zu sein. Mein Tipp: Eintöpfe, denn die können leicht vorbereitet und wieder aufgewärmt werden und versorgen Dich mit viel Energie.

3. Besorge eine kleine Gießkanne

Nein, keine Sorge, ich will Dich nicht ans Blumengießen erinnern. Viele Mamas haben nach der Geburt mit Schmerzen und Verletzungen an der Scheide und am Damm zu kämpfen. Leider kann es beim Wasserlassen auch ziemlich weh tun. Gegen den Schmerz hilft das Gießkännchen. Dieses kannst Du beim Toilettengang zum Spülen benutzen, um den brennenden Schmerz zu lindern und die empfindlichen Stellen schonend vom Wochenfluss zu reinigen. Wenn Du keine Gießkanne zur Hand hast, funktioniert das natürlich auch mit einem Messbecher oder einer kleinen Schüssel.

4. Kalte Kondome und gefrorene Binden

An Verhütung solltest Du zwar nach der Geburt auch denken, viel wichtiger ist in der ersten Zeit nach der Geburt aber, die Schmerzen in Scheiden- und Dammbereich zu lindern. Dafür kannst Du ein mit Wasser gefülltes, gefrorenes oder gekühltes Kondom nutzen, das Du zwischen den Beinen platzierst. Eine Wohltat sind auch gefrorene Binden, die Du vor dem Einfrieren mit Kamillentee getränkt hast.

5. In der Ruhe liegt die Kraft

Jede Mama ist ein bisschen anders, viele möchten nach der Geburt aber nichts mehr als Ruhe. Achte deshalb im Wochenbett ganz besonders auf Dein Gefühle und darauf, wie Du und Dein Baby auf Besuche reagieren. Sprich unbedingt offen aus, wenn es Dir zu viel wird, denn es ist jetzt wichtig, dass es Dir und Deinem Baby gut geht.

6. Lass Dir helfen, wenn Du Hilfe brauchst

Und wenn wir schon beim Thema Offenheit sind, gehört auch das dazu: Die Zeit des Wochenbetts ist oft richtig anstrengend. Das Baby weint vielleicht viel, Du bist gestresst und es geht einfach nicht mehr? Lass Dir jetzt unbedingt helfen und bitte andere ganz aktiv um Unterstützung. Oft sieht die Welt ganz anders aus, wenn die Oma, eine Freundin oder der Onkel zwei Stunden mit dem Baby spazieren geht. Wenn Du ein organisierter Typ bist, der gerne plant, kannst Du Dich auch schon vor der Geburt in Deinem Freundes- und Verwandtenkreis umhören und ausloten, wer Dir in den ersten Wochen zur Hand gehen kann. In einigen Fällen zahlt auch die Krankenkasse eine Haushaltshilfe.

7. Achte auch auf Dich!

Natürlich steht das Baby in den ersten Wochen nach der Geburt im Mittelpunkt Deines Lebens. Du musst das Kleine stillen bzw. füttern, wickeln, tragen, Besorgungen erledigen und Dich vielleicht auch noch um ältere Geschwisterkinder kümmern.

Achte auf Dich und Deinen Körper, auch wenn es Dir in manchen Momenten sicher schwerfällt. Dein Körper braucht Ruhe und muss heilen – ganz gleich ob Kaiserschnittnarbe oder etwaige Verletzungen nach einer vaginalen Geburt. Nach neun Monaten Schwangerschaft muss sich Dein Körper erst wieder zurückbilden. Plane deshalb immer auch Ruhepausen für Dich ein, hebe möglichst nicht zu schwer und lege Dich hin, wann immer Du Zeit dafür findest.

8. Papierkram vorher erledigen

Du bist noch schwanger und erwartest die Geburt? Nimm Dir jetzt ein bisschen Zeit und kümmere Dich um die Anträge (Elterngeld, Kindergeld usw.), die Du bereits erledigen oder zumindest vorbereiten kannst. Das spart Zeit und vor allen Dingen viele Energie und Nerven, die Du nach der Geburt für viel wichtigeres brauchen kannst: Für Dich und Dein Baby.



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